Finntroll – Neues Album bis spätestens Januar 2010

September 5, 2009 at 6:57 | In Musik | Leave a Comment
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Bis zum 1. September 2009 dokumentierte Trollhorn, der Keyboarder der finnischen Folk-Metal-Band Finntroll, in einem Internet-Tagebuch die Fortschritte der Studioaufnahmen zum neuen Finntroll-Album.

Das Studio-Tagebuch zu den Aufnahmen für den Ur-Jordens-Djup-Nachfolger im Sonic Pump Studio Helsinki ist auf der Moonsorrow-Website zu finden unter: Finntroll Studio-Tagebuch 2009

Zudem wurden zwei kleine Handy-Videos veröffentlicht, die einen winzigen Einblick ins Abmischen des Albums geben:
- Song-Mixing (.mp4)
- Song-Mixing 2 (.mp4)

Der Bericht endet mit den Worten: „No, we’re still not gonna announce the title of the upcoming album because we’re not 100% about it yet. :D It´s gonna be out on January 2010 latest via a certain label we have inked a deal with a couple of weeks ago, who will announce things more in the very near future.“

Wir dürfen gespannt sein.

Am 4. September wurde auf Metal1.info die News veröffentlicht, Finntroll haben einen Plattenvertrag über drei Alben mit Century Media abgeschlossen (siehe: News auf Metal1.info). Auch schon für Ur Jordens Djub, Nattfödd und die Trollhammaren-EP hatten Finntroll mit Century Media kooperiert (Mehr Infos auf Monsters and Critics.de).

Offizielle Website: finntroll.net
MySpace.com: OfficialFinntroll

Maskinen – Die schwedischen Deichkind

August 19, 2009 at 7:47 | In Musik | 1 Comment
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Fette, eingängige Beats, verrückte Texte, die man nicht so ganz ernst nehmen darf, und eine abgefahrene Bühnenshow. Das alles sind Markenzeichen der deutschen Electro- und Hip-Hop-Formation Deichkind. Jetzt tut es ihnen eine Band aus Skandinavien gleich: Maskinen aus Schweden.

Ihre erste Single erschien bereits 2007 und trägt den Titel „Alla som inte dansar“, der im Text des Liedes mit „är våldtäktsmän“ ergänzt wird und dadurch provokant zum Tanzen auffordert. Die deutsche Übersetzung lautet nämlich: „Alle, die nicht tanzen, sind Vergewaltiger.“
Zur Zeit noch ein Geheimtipp, reinhören!

MySpace.com: Maskinen

„Magic Seven“ – Die Vollkommenheit der siebensaitigen Gitarre

August 21, 2008 at 12:25 | In Musik | 1 Comment
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E-Gitarren mit sieben statt der üblichen sechs Saiten – Bands wie Morbid Angel, Korn und Meshuggah haben es vorgemacht. Heute sind die Siebensaiter aus der Musik, besonders den extremeren Metal-Stilen, nicht mehr wegzudenken.

Fast jeder Gitarrenhersteller hat ein oder mehrere Siebensaiter-Modelle im Sortiment, Vorreiter ist die japanische Firma Ibanez. Hier erschien 1990 mit der Ibanez Universe die erste in Serie produzierte siebensaitige E-Gitarre nach den Vorstellungen des Gitarristen Steve Vai.

Auch in der klassischen Gitarrenmusik ist die Erweiterung des Tonumfangs durch das Hinzufügen einer oder mehrerer Seiten durchaus gängig.

Doch warum sollte man sieben Saiten brauchen? Nachfolgend vier gute Gründe:

  • Ein Instrument, eine Stimmung: Mit einer siebensaitigen Gitarre entfällt das ständige Rauf- und Runterstimmen. Es lässt sich beispielsweise mit der siebensaitigen E-Gitarre in Standardstimmung (HEADghe) sowohl Hammer Smashed Face von Cannibal Corpse (Originalstimmung: D#G#C#f#a#d#) als auch Amon Amarths Death In Fire (Originalstimmung: HEADf#e) problemlos spielen, ohne lästiges Umstimmen. Der Konzertgitarrist hat es zudem leichter Stücke, die für andere Instrumente wie z.B. Piano oder Cello komponiert wurden, für die Gitarre zu transponieren.
  • Größere Vollkommenheit im Bassbereich: Der Gitarrist hat in Standardstimmung fünf (!) tiefe Halbtöne mehr zur Verfügung. Warum nicht einfach mal bei für Elise oder dem alten Tárrega ein eine Oktave tieferes D oder sogar C im Bass knurren lassen?
  • Mehr Systematik: Der erste Greifton der tiefen H-Saite ist ein C. Dies erinnert an die typische Oktave beginnend mit C auf dem Piano für die einfache C-Dur- und a-Moll-Tonleiter. Benutzt der Gitarrist eine Dropped-A-Stimmung (AEADghe), so kann er mit einem Finger sehr tiefe, aber auch rocktypische Powerchords beginnend mit A als Root auf der tiefen Saite greifen. Mit englischen Notennamen klingt das dann sogar kinderleicht: ABCDEFG. Das D ist hier das selbe, welches der Sechssaiter-Gitarrist bei einer Dropped-D-Stimmung als tiefsten Ton erreicht.
  • Wie der E-Bass: Bei Bassisten gibt es seit längerem den Trend zu fünfsaitigen Instrumenten. Hier ist die Standardstimmung HEADg. Die tiefste Saite klingt genau eine Oktave tiefer als die der siebensaitigen E-Gitarre. Fünfsaitiger E-Bass und siebensaitige E-Gitarre entsprechen und ergänzen sich genauso wie das Pärchen „viersaitig – sechssaitg“.

Ein Nachteil hat die siebte Saite wohl kaum, einfach ausprobieren und nicht mehr missen wollen. Ich ende mit einem Zitat des Korn-Gitarristen Munky Shaffer zur siebten Saite: „Now playing without it seems like playing without a finger.“ – Und nein, ich bin kein Korn-Fan.

„Nordische Musik“ – Eine wunderschöne Internetseite über Musik aus Skandinavien und noch kälteren Regionen

Juli 16, 2008 at 10:26 | In Musik | Leave a Comment
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Die Internetseite Nordische-Musik.de ist ein ansprechend designtes Angebot, welche über 3800 Rezensionen (Stand: 2008-07-16) zu musikalischen Veröffentlichungen aus dem skandinavischen Raum sowie aus den „Nordpolarregionen“ bietet, genauer gesagt aus Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Island, den Färöern und Nordpolarregionen (wie Sibirien, Grönland oder Alaska). Hierbei beschränkt sich die Seite nicht auf die Musik des Mainstream, sondern behandelt Genres in ihrer vollen Breite, vom Rock und Pop über Metal bis hin zu Jazz und avantgardistischer Musik. Die Rezensionen sind nachvollziehbar verfasst, gut strukturiert und übersichtlich dargestellt und bieten zusätzlich Querverweise zu ähnlichen Künstlern. Die Qualität der Rezensionen gründet wahrscheinlich vor allem darin, dass es sich bei den Rezensenten hauptsächlich um Journalisten und Akademiker handelt. Neben den bloßen Rezensionen ist jedoch noch mehr zu entdecken. So gibt es auch eine Reihe von Artikeln und Interviews mit Künstlern und eine Liste mit aktuellen Tourterminen.
Ich empfehle die Seite nicht nur für Freunde der nordischen Metal-Musik!

Von mir ausgewählte Rezensionen:

  • Ásmegin (Viking Metal aus Norwegen)
  • Darkthrone (Black Metal aus Norwegen)
  • Deathstars (Industrial Metal aus Schweden)
  • Eläkeläiset (Humppa aus Finnland)
  • Emperor (Black Metal aus Norwegen)
  • Ensiferum (Folk Metal aus Finnland mit Einfluss aus Melodic Death Metal)
  • Finntroll (Folk Metal aus Finnland mit starkem Black-Metal-Einfluss); Interview
  • Kaizers Orchestra (Alternative Rock aus Norwegen)
  • Lumsk (Folk Metal aus Norwegen)
  • Månegarm (Viking Metal aus Schweden)
  • Marduk (Black Metal aus Schweden)
  • Mayhem (Black Metal aus Norwegen)
  • Meshuggah (Progressive Metal aus Schweden)
  • Mortiis (Industrial Rock aus Norwegen)
  • Moonsorrow (Pagan Metal aus Finnland)
  • :Of The Wand & The Moon: (Neofolk aus Dänemark)
  • Opeth (Progressive Death Metal aus Schweden)
  • Satyricon (Black Metal aus Norwegen)
  • Sigur Rós (Post-Rock aus Island)
  • Storm (Folk Metal aus Norwegen)
  • Troll (früher Black Metal, heute Industrial Metal; aus Norwegen)
  • Turisas (Viking Metal aus Finnland)
  • Týr (Viking/Folk Metal von den Färöern)
  • Ulver (früher Black Metal, dann Industrial Metal, heute Trip Hop und Ambient; aus Norwegen)
  • Vintersorg (Folk Metal und Progressive Metal aus Schweden)
  • Alle letzter Zugriff: 2008-07-17

Bethlehem – 2009 neues Album der Dark-Metal-Pioniere?

Juli 8, 2008 at 1:00 | In Musik | Leave a Comment
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Bandnahe Informationen über das Schaffen der Grevenbroicher Dark-Metal-Band um den Texter und Bassisten J. Bartsch zu erfahren erwies sich für den normalen Internet-User lange Zeit als recht schwierig. Lediglich eine 2001 begonnene und 2003 das letzte mal aktualisierte Bandwebsite unter Bethlehem Official Asylum sowie ein Bulletin Board, welches über die inzwischen nicht mehr existente Adresse AlexanderWelt.org erreichbar war, existierten im Internet. Über letztere Quelle erfuhr man beispielsweise über den Rauswurf des Sängers „Guido Meyer de Voltaire“, welcher auf „Schatten aus der Alexander Welt“ und „Mein Weg“ zu hören war.

Seit 2006 jedoch präsentiert Bartsch sein Industrial-/Rhythmic-Noise-Projekt „Stahlmantel“, mit welchem er hochproduktiv ist, über die Website Stahlmantel.com. Über diese Seite erreicht man ein Forum, in welchem das Schaffen sowohl von Stahlmantel als auch von Bethlehem besprochen wird (Stahlmantel/Bethlehem Forum).

2007 folgte die Anmeldung beim großen sozialen Netzwerk „Myspace.com“: Myspace.com: Stahlmantel und Myspace.com: Bethlehem. Über das Stahlmantel-Profil kann man fast in Echtzeit die Produktivität und Aktivität des Projekts beobachten, fast monatlich werden hier großartige neue Kompositionen präsentiert.

Auf dem Bethlehem-Profil befinden sich derzeit freie Downloads exklusiver Remixe von Bethlehem-Klassikern wie „Teufelsverrückt Gottdreizehn“ und „Du sollst dich töten“ mit zusätzlichen Gitarrenparts von „Herr Morbid“ (Sänger und Gitarrist bei der italienischen Band Forgotten Tomb) und neuen Vocals von „Jonathan Théry“ (Bass und Vocals bei der franzsösischen Band Ataraxie). Ein Album mit Remixen und Neuaufnahmen alter Songs ist für 2008 angekündigt.

Bethlehems siebtes Album 2009?

Bereits Anfang 2007 gab Bartsch an, es werde ein neues Bethlehem-Album geben, welches stilistisch an die älteren Werke wie „S.U.I.Z.I.D.“ angelehnt sein soll. Die Mitarbeit des Gitarristen „Olaf Eckhardt“ wurde bereits zugesagt. Im September 2007 präsentierte Bartsch über das Bethlehem-Myspace-Profil „Herrn Morbid“ (s.o.) als neuen Gitarristen der Band. Über das Myspace-Profil der Band Paragon Belial – die Band des ehemaligen Bethlehem-Sängers „Andreas ‚Andras’ Classen“ – gab man bekannt, dass der Schlagzeuger „Marcus ‚Zahgurim’ Losen“ (ebenfalls früher bei Bethlehem) einige Session-Drums für ein neues Bethlehem-Album übernehmen werde.

Im Mai 2008 erschien dann auf der Bethlehem-Myspace-Seite neues Material, welches Olaf Eckhardt komponiert hatte.

Der Sänger „Marco Kehren“ von der Band Deinonychus, welcher auf den Bethlehem-Alben „S.U.I.Z.I.D.“’ und „Reflektionen aufs Sterben“ zu hören war, ist inzwischen an Stahlmantel beteiligt. Vielleicht wird er ja auch für ein neues Bethlehem-Album den Gesangspart übernehmen (?).

Neues Bethlehem-Album 2009? – Lassen wir uns überraschen!

Bethlehem
Stahlmantel

„True Norwegian Black Metal“ – Fotoband und Dokumentarfilm

Juni 5, 2008 at 10:29 | In Fotografie, Musik | 2 Comments
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Der Fotograf Peter Beste begleitete Künstler der norwegischen Black-Metal-Szene und hielt die Individuen mit seiner Kamera fest. Im Mai 2008 veröffentlichte er den 208-seitigen Fotoband „True Norwegian Black Metal“, an dem er über fünf Jahre gearbeitet hatte. Beispielbilder daraus können auf seiner Website eingesehen werden unter:
PeterBeste.com: Beispielgalerie 1
PeterBeste.com: Beispielgalerie 2

Zusätzlich begleitete ihn ein Filmteam bei seinen Treffen mit den Künstlern. Eine fünfteilige Dokumentation erschien über den Internet-Videostream VBS.tv, besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Sänger Gaahl (Gorgoroth). Die fünf Teile wurden auch auf YouTube.com veröffentlicht:
YouTube.com: True Norwegian Black Metal – Part 1
YouTube.com: True Norwegian Black Metal – Part 2
YouTube.com: True Norwegian Black Metal – Part 3
YouTube.com: True Norwegian Black Metal – Part 4
YouTube.com: True Norwegian Black Metal – Part 5

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